Frauen Union plädiert für ein begrenztes Rauchverbot
11/12/2006

3300 Nichtraucher sterben jährlich durch passives Mitrauchen. Das sind nach Feststellung des Deutschen Krebszentrums mehr Todesfälle als durch illegale Drogen, Asbest, BESE und SARS zusammen. Deshalb sei es nicht verwunderlich, dass inzwischen mehr als die Hälfte der Bevölkerung besser gegen das unfreiwillige Einatmen vonZigarettenrauch geschützt werden will. Freiwillige Anstrengungen der Gaststätten hätten bislang noch nicht zu einer Trendwende geführt.
Wer würde sich wohl das Steak von einer qualmenden Kellnerin servieren lassen wollen? Gäste und Personal hätten Anspruch auf einen wirksamen Schutz.
Deshalb plädiert die Frauen Union Niedersachsen für ein Rauchverbot in Restaurants, öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Gebäuden. In vielen europäischen Nachbarländern seien auf diese Weise nach anfänglicher Skepsis gute Erfolge erzielt worden. Von einem totalen Rauchverbot z.B. in Bars, Kneipen und Bierzelten hält die Frauen Union nichts. „Lieber vernünftig gegensteuern als Raucher völlig ausschließen“, meint die Vorsitzende Dr. Eva Möllring zu dem Vorschlag, ein totales Rauchverbot zu verhängen.