Frauen Union Niedersachsen fordert die Bundesregierung auf,
einen Plan vorzulegen, um schrittweise eine gerechte Mütterrente umzusetzen
11/12/2012

"Wir lassen uns von Finanzminister Schäuble nicht entmutigen", erklärt Landesvorsitzende Dr. Eva Möllring."Wir kämpfen seit 2003 dafür, dass die Erziehung von Kindern vor 1992 genauso in der Rente anerkannt wird wie bei den später geborenen. Das macht pro Kind knapp 60 Euro in der monatlichen Rente aus. Da viele Familien betroffen sind, entsteht ein erheblicher Kostenbetrag. Das wissen wir und deshalb haben wir am 4. Dezember dem Kompromiss zugestimmt, die Umstellung schrittweise einzuführen."

Die Frauen Union ist entsetzt, dass die Sache jetzt einfach vom Tisch gewischt werden soll:"Zahlreiche Mütter und Väter haben sich in Niedersachsen unserer Unterschriftaktion angeschlossen. Sie wollen eine gerechte Rente, die die Lebensleistung dieser Frauen im Beruf und in den Familien honoriert", sagt Eva Möllring, die auch stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union ist.

Die Kanzlerin hat Verständnis für unser Anliegen gezeigt. Wir fordern die Bundesregierung auf, nun einen Plan zu erarbeiten, wie die Gleichstellung schrittweise finanziert werden kann. Mit Griechenland hat das nichts zu tun!