Gemeinsame Pressemitteilung von Frauen Union und Senioren Union - Öffentliche Verkehrsmittel und Haltestellen verdachtsunabhängig überwachen
28/01/2015

Überwachungskameras in öffentlichen Verkehrsmitteln helfen bei der Strafverfolgung, schrecken potenzielle Straftäter ab und erhöhen das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste. Forderungen diese Überwachung einzuschränken oder auch ganz einzustellen werden momentan von Datenschützern erhoben.

„Die Frauen Union und die Senioren UnionNiedersachsen fordern den Erhalt und Ausbau von Überwachungskameras in öffentlichen Verkehrsmitteln und an den Haltestellen. Insbesondere Frauen und älteren Fahrgästen geben diese Kameras ein Gefühl von mehr Sicherheit. Ein Verbot von Überwachungskameras in Bussen und Bahnen halten wir für den falschen Weg", so Ute Krüger-Pöppelwiehe, Vorsitzende der Frauen Union der CDU in Niedersachsen.

„Eine verdachtsunabhängige Überwachung ist unbedingt notwendig, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und Straftaten vorzubeugen. Und dies unabhängig davon, ob es schon Straftaten gegeben hat. In letzter Zeit häufen sich gewalttätige und sexuelle Übergriffe auf Reisende und auch auf das Personal. Kameras können Straftaten verhindern helfen, da potenzielle Täter erwarten müssen, identifiziert und zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Auswertung der aufgezeichneten Daten muss allerdings verantwortungsvoll unter Berücksichtigung der Persönlichkeitsrechte erfolgen", ergänzt Rainer Hajek, Vorsitzender der Senioren Union Niedersachsen.